Wie kann man Leipzig grüner, lebendiger und vielfältiger machen? Am besten mit Pflanzen! Und wie man diese am besten im Frühling in die Erde bringt, dazu gibt der Ökolöwe Leipzig die entsprechenden Tipps und Ratschläge. Das Wichtigste dabei: Anfangen, Balkone, Hinterhöfe und Gärten zu begrünen!
Viele Leipziger Stadtteile sind zu 80 Prozent und mehr bebaut, betoniert und asphaltiert. Hier zählt jeder Quadratmeter Grün. „Mit jeder bepflanzten Fläche entsteht ein Stück lebendige Stadt: Pflanzen kühlen ihre Umgebung, bieten Nahrung und Lebensraum für Tiere und verwandeln graue Ecken in grüne Oasen“, erklärt Antje Osterland vom Verein Ökolöwe.
Ab April kann gepflanzt werden
Der Startzeitpunkt ist ideal: Ab April ist der Boden warm genug, damit Pflanzen gut anwachsen und sich über die gesamte Vegetationsperiode entwickeln können. „Wer jetzt pflanzt, egal ob auf dem Balkon oder an der Fassade, schafft die Grundlage für ein grünes, klimafittes Leipzig.” ergänzt Osterland. Welche Pflanzen besonders geeignet sind, zeigt der Ökolöwe e.V. anhand konkreter Empfehlungen.

hier jede Menge Krokusse. . Foto: Ökolöwe Leipzig
Dazu zählen Arten wie: Wiesen-Witwenblume und Rainfarn für Balkone und Beete, Zimtrose und Kornelkirsche für Hof und Garten oder Alpenwaldrebe und Dreilappiger Wilder Wein für Fassaden und Zäune. Diese Pflanzen bieten Nahrung für Leipzigs Insekten, kommen mit zunehmend trockenen Sommern zurecht und tragen dazu bei, graue Flächen in lebendige Stadträume zu verwandeln.
Wenn viele Leipziger:innen mitmachen, entsteht über die ganze Stadt verteilt ein Netz aus grünen Inseln, das Leipzig spürbar kühler, vielfältiger und lebenswerter macht
Weitere Pflanzentipps – darunter 15 besonders geeignete Stauden, Kletterpflanzen und Sträucher – finden Interessierte auf www.ökolöwe.de.


































