
Das Klinikum Altenburger Land (KAL) hat Ende April sein neues Herzkatheterlabor offiziell in Betrieb genommen. Es wird das bisherige Herzkatheterlabor ablösen, das über viele Jahre zuverlässig im Einsatz war. Mit der Erneuerung stellt das Klinikum die invasive kardiologische Versorgung in der Region auf eine zeitgemäße technische Grundlage.
Im Herzkatheterlabor werden unter anderem Erkrankungen der Herzkranzgefäße diagnostiziert und behandelt. Dazu gehören Untersuchungen bei Verdacht auf Durchblutungsstörungen des Herzens sowie Eingriffe, bei denen verengte Gefäße mit einem Ballon erweitert oder mit einem Stent versorgt werden können.
Ebenso finden hier Eingriffe an undichten Herzklappen, Ablationsbehandlungen bei Vorhofflimmern, die Implantation von Okkludersystemen und Herzschrittmachern oder die Absaugung von großen Blutgerinnseln bei akuter Lungenembolie statt. „Mit dem neuen Herzkatheterlabor investieren wir gezielt in die wohnortnahe Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Herzerkrankungen“, sagt Geschäftsführerin Dr. Gundula Werner. „Die neue Technik stärkt einen wichtigen Bereich unseres Klinikums und schafft gute Voraussetzungen für eine moderne kardiologische Diagnostik und Therapie.“ Die neue Anlage verbindet modernen und qualitativ höchsten Ansprüchen genügende Bildgebung mit optimierten Möglichkeiten zur Reduzierung der Strahlenbelastung.
„Ein wichtiger Baustein“
Für Patientinnen und Patienten bedeutet dies eine zeitgemäße Untersuchung und Behandlung mit hoher Präzision. Johannes Wilde, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Internistische Intensivmedizin erklärt: „Mit der neuen Anlage verfügen wir nun über eine Technik der aktuellen Generation. Sie erweitert unsere Möglichkeiten, Gefäßveränderungen sehr genau zu charakterisieren und Eingriffe sicher, schonend und zielgerichtet durchzuführen.“ red.

































