ADAC-Rettungshubschrauber flogen in Sachsen 2025 mehr als 3600 Einsätze. Grafik: ADAC Sachsen
ADAC-Rettungshubschrauber flogen in Sachsen 2025 mehr als 3600 Einsätze. Grafik: ADAC Sachsen

„Christoph 61“ kommt 2025 auf 1139 Einsätze; 993 sind es hingegen bei „Christoph 63“: Diese Zahlen hat in diesen Tagen die gemeinnützige ADAC-Luftrettung vorgelegt. Denn bei den beiden – nun ja – Herren handelt es sich um die beiden gelben Rettungshubschrauber, die in der Messestadt stationiert sind. Ach ja: Nummer 3 im Bunde – „Christoph 46“ aus Zwickau – startete zu 1482 Notfällen.

Macht unter dem Strich 3614 Einsätze, zu denen die drei in Sachsen stationierten Hubschrauber der ADAC Luftrettung aufgestiegen sind im Jahresverlauf 2025 – woraus sich rund zehn Starts pro Tag im Freistaat ergeben.

Zahl der Notfälle ist gesunken

Auffällig: Im Vergleich zum Vorjahr 2024 ist die Zahl der Notfälle um 309 gesunken. Zudem arbeitet man grenzüberschreitend: 563 Mal ging es für die sächsischen Crews nach Sachsen-Anhalt, Thüringen, Bayern, Hessen und Brandenburg.

Mit Blick auf die beiden in Leipzig stationierten Hubschrauber fällt auf – hier gehen die Einsatzzahlen stetig zurück. Genauer gesagt von 1405 im Jahr 2023 auf die erwähnten 1139 anno 2025 bei „Christoph 61“. Und bei „Christoph 63“ im selben Zeitraum von 1245 auf 993.Meist sind es Herz-Kreislauf-Notfälle, bei denen die Leipziger Hubschrauber gerufen werden: Dies betrifft 33 („Christoph 61“) bzw. 31. Prozent („Christoph 63), mit leicht fallender Tendenz. Dafür stieg die Zahl der Einsätze bei Unfällen an und zwar um jeweils drei Prozent – 2025 steht sie damit bei jeweils 29 Prozent der Start.

Zum Vergleich: In Zwickau ist es anders herum – für den Hubschrauber „Christoph 46“ entfallen 34 Prozent der Einsätze auf Unfälle und lediglich 25 Prozent auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen. red./jw

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