Ein 1. Bachpreis gingen an Rachel Naomi Kudo im Fach Klavier. Foto: Bach-Wettbewerb Leipzig/Künstler privat

Mit einem festlichen Preisträgerkonzert in der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig endete am 21. Juli in Leipzig der XXI. Internationale Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb 2018. 105 hochbegabte Musikerinnen und Musiker aus 34 Ländern wetteiferten seit dem 11. Juli in den Fächern Klavier, Cembalo und Violine/Barockvioline um den begehrten Titel „Bachpreisträger“.

Ins Finale zogen davon am 20. Juli 18 junge Musikerinnen und Musiker ein, darunter sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den USA, drei aus Deutschland sowie jeweils zwei aus Israel und Russland. In jedem Fach wurden drei Bach-Preise vergeben.

Klavier:
1. Preis: Rachel Naomi Kudo (USA)
2. Preis: Arash Rokni (Iran)
3. Preis: Jonathan Ferrucci (Australien/Italien)
Cembalo:
1. Preis: Avinoam Shalev (Israel)
2. Preis: Andrew Rosenblum (USA)
3. Preis: Anastasia Antonova (Russland)
Violine/Barockvioline:
1. Preis: Maria Włoszczowska, Violine (Polen)
2. Preis: Maia Cabeza, Violine (USA/Kanada)
3. Preis: Hed Yaron Meyerson, Barockvioline (Deutschland/Israel)

Die Preisverleihung fand am Nachmittag des 21. Juli im Alten Rathaus Leipzig in Anwesenheit zahlreicher Gäste durch den Wettbewerbspräsidenten Prof. Dr. h. c. Robert Levin statt. Prof. Dr. h. c. Robert Levin: „Der XXI. Internationale Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb feiert mit Begeisterung seine Preisträger in den Disziplinen Cembalo, Klavier und Violine/Barockvioline. Das stets steigende Niveau der Teilnehmer von Jahrgang zu Jahrgang war vom ersten Vorspiel bis zum Finale zu bewundern. Dabei standen die Jurys vor der herausfordernden Aufgabe, die Kandidaten nicht nur nach technischen Kriterien zu bewerten, sondern in erster Linie die jungen Künstler auszuzeichnen, die sich mit der Tiefe von Bachs Musiksprache, Architektur, und seiner geistigen wie geistlichen Eloquenz unter Beweis gestellt haben: nur diese dürfen mit dem weltweit anerkannten Prädikat ,Bach-Preisträger‘ auserwählt werden. Die Hingabe und musikalische Tiefsinnigkeit unserer Preisträger verhilft uns zum Optimismus für die Zukunft der Bach-Pflege, die nach wie vor als der Kern des abendländischen musikalischen Erbes zu verstehen ist.“

Die Hauptpreise sind in allen drei Fächern dotiert mit 10.000 Euro (1. Preis), 7.500 Euro (2. Preis) und 5.000 Euro (3. Preis). Die ersten Preise in den Fächern Klavier und
Violine/Barockvioline wurden von der Sparkasse Leipzig gestiftet. Die Bachpreisträger 2018 dürfen sich zudem auf Engagements freuen. Darüber hinaus wurden zahlreiche Sonderpreise vergeben. Der Internationale Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb Leipzig zählt zu den renommiertesten Musikwettbewerben weltweit und wird abwechselnd alle zwei Jahre in den Fächern Violine/Barockvioline, Klavier, Cembalo beziehungsweise Gesang, Violoncello/Barockvioloncello und Orgel ausgetragen. Er ist Mitglied der World Federation of International Music Competitions (Genf).

Der Wettbewerb zählt zu den bedeutendsten Musiker-Netzwerken weltweit und wird vom Bach-Archiv Leipzig und der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig veranstaltet. Präsident des Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbs ist seit 2002 der Pianist, Cembalist und Harvard-Professor Robert Levin. Der XXII. Internationale Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb Leipzig findet vom 13. bis 25. Juli 2020 statt. PM

www.bachwettbewerbleipzig.de

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