Leipzig. Der Zuspruch ist enorm: Seit Ende Juni sucht das Archiv über seine Digitalkanäle nach Informationen zu bisher nicht vollständig erschlossenen Fotografien des Bestandes. Und die Zahl der Rückmeldungen kann sich sehen lassen.

Die Idee hinter der Aktion „Den Bildern auf der Spur“: Die Bürger der Stadt sind regelrechte Experten, jeder hat ein Steckenpferd, dieses eine Thema mit dem er oder sie sich besonders gut auskennt. Auf dieses Spezialwissen greift das Stadtarchiv zurück. Gleichzeitig will die Aktion zeigen, welche Vorteile die Digitalisierung von Kulturdaten und das Einbeziehen einer breiten Öffentlichkeit bringt.

Zu zehn von den bisher zwölf online veröffentlichten Motiven gab es bereits sehr ausführliche Rückmeldungen aus der Internetgemeinde. Die eingehenden Informationen werden nun schrittweise geprüft und die Ergebnisse anschließend veröffentlicht. So konnte eine junge Frau eine Stunde nach Veröffentlichung eines Fotos aus dem Jahr 1974 alle darauf abgebildeten Spieler des 1. FC Lokomotive Leipzig nennen. Auch Straßenbahnexperten lieferten den Archivkollegen bereits wichtige Daten.

Das Projekt läuft noch bis zum 6. September (www.facebook.com/stadtarchivleipzig sowie unter www.leipzig.de/stadtarchiv), insgesamt 24 Beiträge werden veröffentlicht. Es ist erst ein kleiner Anfang: Die Sammlung des Stadtarchivs umfasst mehr als 350.000 Fotografien, von denen bereits 50.000 erschlossen und im Forschungssaal zugänglich sind. Die Mitarbeiter des Stadtarchivs arbeiten aufgrund des Zuspruchs zu „Den Bildern auf der Spur“ bereits an einer Fortsetzung der Aktion, jedoch in einem anderen Format.

Das Stadtarchiv (Alte Messe, Straße des 18. Oktober 42) hat montags von 12 bis 18 Uhr geöffnet sowie dienstags bis donnerstags jeweils von 9 bis 18 Uhr. Benutzer melden sich bitte unter E-Mail: stadtarchiv@leipzig.de an.

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