Rochlitz. In Gipfelnähe eines aussichtsreichen Berges, umgeben von Buchen und Ahornbäumen, in unmittelbarer Nachbarschaft alte Steinbrüche und ein toller Waldspielplatz: schöner kann man sich eigentlich einen Platz zum Lernen und Erkunden der Natur nicht vorstellen. Schon 2014 wurde das alte Sozialgebäude am Gleisbergbruch von der Stadt Rochlitz saniert und als „Grünes Klassenzimmer“ und Geoportal des Geopark Porphyrland konzipiert.

Neue Materialien angeschafft

Nun konnten durch den Preisgewinn des Geopark Porphyrland beim sächsischen Mitmachfond „simul plus“ auch Materialien angeschafft werden, die für das Arbeiten mit Schulklassen in verschiedenen Projekten notwendig sind: zum Beispiel Gesteinskästen und Bestimmungsbücher, Lupen und Mikroskope, ein XXL-Sandkasten, sogar zwei Schul-Theodolithe, um den Kindern die praktische Anwendung der Geometrie bei der historischen Landvermessung zu erklären. Mit dem Programm „Von der Natur zur Karte“ startet in diesem Jahr die Angebotsreihe für Projekttage, die von GeoRangerin Anja Schwulst nach dem sächsischen Lehrplan erarbeitet wurde und nun auf die ersten Erprobungen mit Schulklassen wartet. Das „Geheimnis der Steine“ können geologisch interessierte Kindergruppen oder Arbeitsgemeinschaften lüften.

Tag der offenen Tür

Am 1. April findet im Geoportal Porphyrhaus von 10 – 15 Uhr ein „Tag der offenen Tür“ statt, wo LehrerInnen und natürlich auch alle anderen interessierten Personen einen Blick auf die neue Ausstattung des Gebäudes werfen, sich über Angebote im Rochlitzer Muldental informieren und ins Gespräch über weitere Projektideen kommen können. Mit Beginn der neuen Saison wird der Heimat- und Verkehrsverein „Rochlitzer Muldental“ die inhaltliche Ausgestaltung des Porphyrhauses als lebendiges Zentrum für Besucher übernehmen. Dazu wird es ein neues Nutzungskonzept mit der Einführung von Öffnungszeiten durch die Stadt Rochlitz geben. Das Geoportal in unmittelbarer Nachbarschaft zum Nationalen Geotop „Gleisbergbruch“ soll nicht nur für Schulklassen Projektangebote bereithalten, sondern auch die touristische Vielfalt der Region abbilden.

Weitere Infos unter dem Schlagwort Geoportal „Porphyrhaus“ auf www.geopark-porphyrland.de

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