
Ein sportlich intensives und hervorragend organisiertes Wochenende liegt hinter den Döbelner Bogenschützen. Am 14. und 15. März richtete der Verein bereits zum fünften Mal die Deutschen Meisterschaften des DBSV im Bogenschießen ohne Visier im Döbelner WelWel aus. Über 400 Bogenschützinnen und Bogenschützen aus dem gesamten Bundesgebiet folgten der Einladung, um in ihren jeweiligen Klassen die Deutschen Meistertitel zu ermitteln.
Pfeil für Pfeil kämpften die Athletinnen und Athleten auf der 18-Meter-Distanz um jeden Ring. Die durchweg positive Resonanz der Teilnehmenden aus Sachsen und ganz Deutschland bestätigte einmal mehr den hohen Stellenwert der Döbelner Meisterschaft im nationalen Wettkampfkalender.
Leistungsstarkes Teilnehmerfeld
Auch sportlich spiegelte sich diese positive Atmosphäre wider. In einem leistungsstarken Teilnehmerfeld wurden an beiden Wettkampftagen beachtliche Ergebnisse erzielt. Für die Döbelner Bogenschützen gingen insgesamt acht Starterinnen und Starter an die Schießlinie. Auch wenn der Sprung auf das Podest in diesem Jahr ausblieb, konnten sich die gezeigten Leistungen sehen lassen.
Im Nachwuchsbereich zeigte Moritz Börner (U15 Jagdbogen), der als Nachrücker ins Starterfeld gerückt war, großen Einsatz und belegte mit 429 Ringen den 15. Platz. Ebenfalls als Nachrücker überzeugte der 15-jährige Timo Fischer mit einer konstanten und ruhigen Schießweise. Mit starken 453 Ringen erreichte er in der Klasse U18 Jagdbogen einen hervorragenden sechsten Platz.
Tim Scholz, der in der Klasse U18 mit dem Blankbogen als Mitfavorit galt, traf auf ein besonders dichtes und leistungsstarkes Starterfeld. Mit 362 Ringen verpasste er knapp das Podium und belegte Rang vier.
Wertvolle Erfahrungen auf nationaler Ebene
Bei den Erwachsenen sammelten gleich mehrere Döbelner wertvolle Erfahrungen auf nationaler Ebene. André Peuthert erzielte bei seiner ersten Deutschen Meisterschaft in der Altersklasse Herren Blankbogen mit 495 Ringen eine persönliche Bestleistung und belegte den elften Platz. Auch Christian Lautenschläger feierte seine Premiere auf dieser Ebene und erreichte mit 464 Ringen Rang 19.
Eine besondere Herausforderung meisterte der Vereinsvorsitzende Thomas Eichhorn. Neben seiner zentralen Rolle in der Organisation trat er selbst bei den Herren Ü65 Jagdbogen an den Start. Nach 60 Pfeilen lag er ringgleich mit dem achten Platz, verpasste diesen jedoch denkbar knapp mit insgesamt 488 Ringen. Kati Kaiser zeigte bei den Damen Jagdbogen eine konstante Leistung und erzielte in beiden Durchgängen identische Ringzahlen. Mit insgesamt 438 Ringen belegte sie Platz 20. Jörg Dietze lag im Wettbewerb der Herren Ü50 Kompositbogen nach der ersten Hälfte noch aussichtsreich auf Rang zwei, musste sich am Ende jedoch mit einem starken vierten Platz zufriedengeben.
Ein weiterer emotionaler Höhepunkt des Wochenendes war die Ehrung von Thomas Eichhorn: Für sein langjähriges und herausragendes Engagement im Vereinssport wurde er vom Geschäftsführer des Kreissportbundes Mittelsachsen, Benjamin Kahlert, in die Hall of Fame aufgenommen und mit der Goldenen Ehrenplakette ausgezeichnet. Anne Eichhorn

































