Eine Kombination aus Luftkissen- und Tragflächenboot 2.0 präsentierten Lina Müller und Bea Böttger (v.l.) vom Friedrichgymnasium Altenburg. Foto: Mario Jahn
Eine Kombination aus Luftkissen- und Tragflächenboot 2.0 präsentierten Lina Müller und Bea Böttger (v.l.) vom Friedrichgymnasium Altenburg. Foto: Mario Jahn

Zwei Tage voller Innovation, Forschergeist und kreativer Ideen: Am 26. und 27. Februar wurde das Kulturhaus Rositz auch in diesem Jahr wieder zum pulsierenden MINT-Zentrum Ostthüringens. Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ präsentierten 79 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler insgesamt 44 Projekte beim 32. Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ Ostthüringen 2026.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der Wirtschaftsvereinigung Altenburger Land, Metropolregion Mitteldeutschland e.V. (WAMM) als Patenträger – mit tatkräftiger Unterstützung von rund 100 Sponsoren aus Unternehmen, Institutionen und dem privaten Bereich.

Kreative Vielfalt auf hohem Niveau

Das Kulturhaus Rositz verwandelte sich in ein kreatives Experimentierfeld aus Naturwissenschaft, Technik und Innovation. Eine 28-köpfige Jury aus Vertreterinnen und Vertretern von Schulen, Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen bewertete die Projekte und zeigte sich beeindruckt: Besonders die praxisnahe Umsetzung und die wissenschaftliche Tiefe der Arbeiten überzeugten. In mehreren Fachgebieten war das Niveau so hoch, dass jeweils zwei Projekte punktgleich den ersten Platz belegten – ein starkes Zeichen für die Qualität des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Region.

Unter den Preisträgern des Wettbewerbs war auch Ole Böttger vom Friedrichgymnasium Altenburg. Foto: Mario Jahn
Unter den Preisträgern des Wettbewerbs war auch Ole Böttger vom Friedrichgymnasium Altenburg.
Foto: Mario Jahn

Folgende Projekte qualifizierten sich für den Landeswettbewerb am 1. April in Jena und vertreten dort Ostthüringen auf Landesebene: „Wasserstoffperoxid – ein Energiespeicher?“, „Mensch ärgere dich nicht – Strategie- oder Glücksspiel?“, „Geheimnisse der Tiefsee“, „Plopp oder perfekt?

Die Suche nach der stabilsten Seifenblase

Auf der Suche nach der stabilsten Seifenblase“, „Second Life Solarspeicher“, „Entwicklung und Praxiserprobung eines Aktivierungsbuches für die Demenzbetreuung“, „Greizer Stadtlicht gegen Sternlicht – ein Projekt zur Sichtbarkeit der Milchstraße“, „Spektren des Augenblicks – Die Wissenschaft der flüchtigen Lichter“, „AEGIS“, „HaloGenesis“, „SORS“, Verborgenes Leuchten: Die Feinstruktur des Orion Trapez und der variable Stern Theta Ori A“, „Heute schon geschrubbt? – Holzschneidebretterhygiene im Alltag“ und „Glow &Go – Auffallen im Verkehr“.

Besonders hervorheben ist Ben Waldmann, der mit außergewöhnlichem Engagement und beeindruckender Vielseitigkeit gleich mit drei Projekten an den Start ging – und dafür jeweils mit dem 1. Platz ausgezeichnet wurde. Zusätzlich wurde in der Sparte „Jugend forscht“ das Projekt „Bestandsanalyse privater Waldböden für einen Leitfaden zur klimafesten Waldbewirtschaftung“ als interdisziplinärer Sieger ausgezeichnet, das ebenfalls ein Ticket für den Landeswettbewerb erhält.

Neben den regulären Platzierungen wurden attraktive Sonderpreise vergeben. Der mit 200 Euro dotierte Wanderpokal „Erfolgreichste Schule“, in diesem Jahr gestiftet von der TEAG in Gedenken an Helmut Scheffel, ging an das Ulf-Merbold-Gymnasium Greiz.

Begeisterung, die ansteckt

Auch die Öffentlichkeit nutzte natürlich die Gelegenheit, sich vor Ort von der Begeisterungsfähigkeit und dem Innovationsdrang des wissenschaftlichen Nachwuchses zu überzeugen. Die feierliche Abschlussveranstaltung im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft, Eltern sowie Lehrkräften bildete einen würdigen Rahmen für die Ehrung der Preisträgerinnen und Preisträger.

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