Das Giebelkreuz der Paul-Gerhardt-Kirche wurde an endgültigen Standort gesetzt.

Am Mittwochvormittag ließ sich im Ortsteil Connewitz ein nicht alltägliches Schauspiel beobachten: Das vorgefertigte Giebelkreuz der Paul-Gerhardt-Kirche – gefertigt aus Rochlitzer Porphyrtuff – schwebte von einem Kran an seinem endgültigen Standort ein.

Seit dem Frühjahr sind die Arbeiten an Hauptdach und der Fassade der Paul-Gerhardt-Kirche am Connewitzer Kreuz nicht zu übersehen. Mit dem dritten Bauabschnitt wird nicht nur das Dach wieder dicht und die Fassade wieder in einen Zustand versetzt, der dem Wetter der nächsten Jahrzehnte trotzen kann, sondern es werden auch wertvolle Details wie die Fledermausgauben und nach historischem Befund gebrannte Biberschwanzziegel erneuert. Darüber hinaus werden mit den Kugeln auf den Brüstungen der Balkone am Turm und letztlich dem Giebelkreuz alte Akzente wieder aufgenommen, die bald nach Errichtung der Kirche abhanden gekommen waren.

Die Baumaßnahme wird wesentlich vom Freistaat Sachsen (Landesdenkmalpflege) und der sächsischen Landeskirche unterstützt. Sie waren aber letztlich nur möglich durch das unermüdliche Engagement des Fördervereins und der Gemeinde. Text/Foto: PM

 

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