Im Januar fand für 15 Teilnehmer der Feuerwehr Borna, Eula, Neukirchen, Thräna, Wyhra, Zedtlitz, Berndorf und Groitzsch der Lehrgang „Atemschutzgeräteträger“ statt. Dieser ist in der Feuerwehr eine sehr wichtige Grundlage, denn ohne ist eine Menschenrettung in einer Brandwohnung unmöglich.
Die Teilnehmer wurden in einem theoretischen sowie in einem praktischen Teil auf die zukünftigen Einsätze vorbereitet. Die technischen Grundlagen der Geräte, der Umgang mit diesen sowie die Einsatztaktik und wesentliche Grundlagen im Atemschutzeinsatz sind existenzielle Ausbildungsinhalte, welche die Teilnehmer im Schlaf beherrschen müssen.
Gewöhnung an Atemschutzeinsätze
Um die meist jungen Brandschützer auch an die Atemschutzeinsätze zu gewöhnen, wurden mehrere praktische Gewöhnungsübungen durchgeführt. „Die Gewöhnungsphase ist extrem wichtig. Wenn man nicht gewöhnt ist unter Atemschutz zu arbeiten, es kann zu Atemnot oder Angst kommen.„ so Ausbilder Ingolf Szech. Steh still und sammle dich, ist der Leitspruch für solche schwierigen Situationen. An insgesamt vier Ausbildungstagen erlernten die Kameraden alles, was wichtig ist.
Zum Abschluss ging es in die Atemschutzübungsanlage in das Feuerwehrtechnische Zentrum Thierbach. Dort können unter sehr realitätsnahen Bedingungen Einsätze unter Atemschutz simuliert werden. Die Teilnehmer durchliefen vorher allerdings noch einen Belastungstest. Mit vollständiger Ausrüstung mussten vorgegebene Parameter auf der Endlosleiter, dem Fahrrad und auf dem Laufband erreicht werden


































