
Das war ein rauschender Empfang: Der Silberjunge kehrt zurück in die Heimatstadt und dies muss natürlich gefeiert werden! Felix Straub – seines Zeichens Silbermedaillengewinner im Bob-Team von Francesco Friedrich in Cortina d’Ampezzo – erzählte bei dieser Gelegenheit von den entscheidenden Momenten im olympischen Abschlusslauf.
„Das ist immer noch Gänsehaut pur und Kribbeln im Bauch – die Emotionen sind wieder da. Seit ich 16 Jahre alt bin, trainiere ich täglich in der Leichtathletik und Olympia war immer ein Ziel, eine Medaille ist jedes Sportlers Traum. Dieser Erfolg ist über viele Jahre aufgebaut und bedeutet Detailarbeit an etlichen Stellen.
Ein tolles Team
Es ist ein riesen Apparat und dahinter steht ein tolles Team“, gibt der 28-jährige gebürtige Ansbacher zu Protokoll. Die Schar der interessierten Zuhörerinnen und Zuhörer war groß bei dieser Gelegenheit – angefangen von DHfK-Präsident Bernd Merbitz und Sportbürgermeister Heiko Rosenthal bis hin zu Reporter Tom Scheunemann, Roland Geistert als Ortsvorsteher von Liebertwolkwitz sowie Familie, Freunden und Wegbegleitern.
Nach einer Karriere in der Leichtathletik war Felix Straub der erste Bobsportler, der für den SC DHfK Leipzig bei Olympischen Spielen an den Start ging. Vom Sprinter zum Bob-Anschieber – diese Erfolgsgeschichte soll auch ein Modell für die Zukunft der Talententwicklung sein.
Jahre intensiven Sprinttrainings haben die Grundlagen gelegt: Explosivität, Schnellkraft, ein ausgeprägtes Gefühl für Rhythmus und Timing – Eigenschaften, die im Sprint über Medaillen und im Bob über den perfekten Start entscheiden. Mit der neu gegründeten Bobabteilung am LAZ Leipzig bekommt dieser Weg nun auch eine strukturelle Heimat. red./jw

































