So sehen Sieger aus: Heinz Teichmann (l.) und Thomas Storch. Foto: Heinz Teichmann
So sehen Sieger aus: Heinz Teichmann (l.) und Thomas Storch. Foto: Heinz Teichmann

Kürzlich trugen die Tischtennis-Senioren ihre Mitteldeutschen Meisterschaften der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Schwarzenberg aus. In 10 Altersklassen ab 40 bis 85 Jahre wurden die Meister im Einzel und Doppel ermittelt. Die Farben des Altenburger Landes vertraten Lars Hans vom TSV 1876 Nobitz (AK50), Susann Liewald von der TTSG Schmölln/Thonhausen (AK55), Thomas Koerth vom ASV Wintersdorf (AK55) sowie Maryna Piddubna (AK45) und Heinz Teichmann (AK70) vom SV Lokomotive Altenburg.

Zwei fünfte Plätze für Maryna Piddubna

Lars Hans gewann in seiner Vierergruppe 3:0 gegen René Wichner vom TTV Halle, schied aber als Gruppendritter aus. Susann Liewald und Thomas Koerth mussten die Überlegenheit ihrer Gegner anerkennen und wurden jeweils Gruppenvierte. Im Doppel schieden alle drei im Viertelfinale mit 1:3-Niederlagen aus, wobei Sportfreund Koerth gemeinsam mit Hans in der jüngeren Altersklasse startete.

Maryna Piddubna nahm in der AK 45 gegen 15 Konkurrentinnen den Kampf auf. In ihrer 4er-Gruppe unterlag sie nur der späteren Mitteldeutschen Meisterin Julia König vom SV Glückauf Sondershausen mit 1:3 und zog als Gruppenzweite in die KO-Runde ein. Hier traf sie im Viertelfinale unglücklicherweise gleich auf die spätere Vizemeisterin Verena Zimmermann vom SV Turbo 90 Dessau und unterlag 0:3.

Im Doppel startete sie wie bei den Landesmeisterschaften mit Claudia Meißner vom TTV Bleicherode. Hier trafen sie im Viertelfinale wieder auf Verena Zimmermann und Stephanie Zoschke vom HSV Wernigerode und unterlagen 1:3. Zwei fünfte Plätze sind aber ein sehr gutes Ergebnis für Maryna Piddubna.

Das Beste zum Schluss

Heinz Teichmann startete in der AK 70, in der zwölf Startplätze vergeben waren. In seiner 4er-Gruppe wurde er zum tragischen Helden. Lutz Kühne vom TTC Börde Magdeburg dominierte die Gruppe mit drei 3:0-Siegen. Als Teichmann seinen Angstgegner Karl-Heinz Barthel vom TTV 1948 Hohndorf erstmalig bezwang (3:2), hatte er im letzten Spiel sein Weiterkommen selbst in der Hand.

Mit einem Erfolg gegen den sieglosen Bernd Vogt vom SSV Landsberg wäre die KO-Runde erreicht. Doch sein Gegner schoss sich- nach zwei 0:3-Niederlagen- seinen Frust von der Seele und den Altenburger mit 3:2 aus dem Turnier. Somit zog Barthel aufgrund des besseren Satzverhältnisses ins Viertelfinale und wurde am Ende sogar Mitteldeutscher Meister.

Mitteldeutsche Meistertitel war der Lohn

Wie würde sich diese schwere Hypothek auf die Doppelspiele am nächsten Tag auswirken. Doch Teichmann wollte seinen Doppelpartner Thomas Storch vom TTV 04 Trusetal-Brotterode auf keinen Fall enttäuschen. In ihrer Dreiergruppe besiegten sie Kühne/Augustiniok (Magdeburg/Merseburg) und Handrik/Schmidt (Steinigtwolmsdorf/ Breitenbrunn) mit jeweils 3:1 und zogen ins Endspiel ein.

Dort warteten mit Barthel/ Siegmund (Hohndorf/Dresden) die Sieger aus der zweiten Gruppe. Teichmann/Storch harmonierten auch in diesem Spiel hervorragend, kämpften aufopferungsvoll und zwangen ihre Gegner mit 3:1 (4; 8; -7; 7) in die Knie. Der Mitteldeutsche Meistertitel war der Lohn und der Fauxpas vom Vortag vergessen. Heinz Teichmann

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