Nachhaltigkeit, kulturelle Begegnungen und europäische Zusammenarbeit prägten den Erasmus+-Austausch zwischen der Oberschule Bad Düben und der Srednja Gradbena Šola im slowenischen Maribor. Sechs Schüler und Schülerinnen sowie die Lehrkräfte Emma Engelhardt und Udo Schmidtke reisten im Oktober für eine Woche nach Slowenien.
Im Mittelpunkt des Projekts standen aktiver Umweltschutz, Strategien zur Müllvermeidung, nachhaltiger Klimaschutz und die Förderung von Offenheit im Umgang mit neuen Begegnungen.
Herzlich von den Gastfamilien empfangen
Die Schülerin Annika Eichler berichtet von ihren Erfahrungen in Maribor: „Nach unserer Ankunft am Sonntag wurden wir herzlich von unseren Gastfamilien empfangen. Am Montag startete das Programm mit dem Bau eines Mülleimers aus Pfandflaschen – eine Aufgabe, die viel Kreativität und Teamarbeit erforderte. Am Dienstag erkundeten wir Maribor bei einem Stadtrundgang. Besonders beeindruckt hat mich der Ausflug nach Ljubljana am Mittwoch.
Von der Burg aus hatte man einen tollen Blick über die Stadt. Am Donnerstag bauten wir Spaghettibrücken, was eine echte Herausforderung war. Am Freitag mussten wir uns dann schon verabschieden. Hinter uns lag eine tolle Woche voller Erlebnisse und neuer Freundschaften.“
Slowenische Austauschgruppe kam zum Gegenbesuch
Im Dezember kam die slowenische Austauschgruppe zum Gegenbesuch nach Bad Düben. Die Organisation lag bei Emma Engelhardt, unterstützt von Udo Schmidtke, Anna Spindler und Stefanie Matz. Auch hier wurde das Projektthema Nachhaltigkeit lebendig umgesetzt. Gemeinsam mit einem Förster untersuchten die Jugendlichen, wie menschliche Eingriffe den Wald beeinflussen. In der Seilerei Vogt wurde gezeigt, wie Seilreste weiterverarbeitet werden und erneut Verwendung finden können.
Im KUNSTRAUMeins wurden die Gäste anschließend selbst kreativ: Die Schüler und Schülerinnen stellten Bienenwachstücher her und gestalteten nachhaltige Brotdosen aus Aluminium und Holz. Außerdem präsentierten sie Vorträge über Sehenswürdigkeiten der Region, erkundeten gemeinsam Leipzig und gestalteten in der Schule passend zur Adventszeit Lebkuchen. Ein gemeinsames Abschlussessen und ein Bowlingabend rundeten die Begegnungswoche ab.
Wochen waren eine wertvolle Erfahrung
Der Austausch machte deutlich, wie eng Umweltschutz, kulturelles Lernen und europäische Werte miteinander verbunden sind. Für die teilnehmenden Jugendlichen waren beide Wochen eine wertvolle Erfahrung, die sowohl fachliche als auch persönliche Eindrücke hinterließ. Als Nächstes steht im Februar der Besuch von portugiesischen Schüler und Schülerinnen und danach eine Fahrt nach Portugal im März an.































