Landrat Kai Emanuel und Oberst Klaus-Werner Finck (r.) verliehen Torsten Pötzsch (Mitte) die neuen Dienstgradabzeichen. Foto: Landratsamt/Bley

TORGAU. Der neue Kommandeur des Landeskommandos Sachsen, Oberst Klaus-Werner Finck, hat sich kürzlich auf Schloss Hartenfels bei Landrat Kai Emanuel vorgestellt. Seit Mitte März ist der 59-Jährige Leiter der Verbindungseinheit und damit erster Ansprechpartner der Bundeswehr für die Staatsregierung im Falle von Naturkatastrophen und schweren Unglücksfällen.

Bei seinem Antrittsbesuch verlieh der gebürtige Saarländer, der seit 39 Jahren in der Bundeswehr ist, seinem Ansprechpartner vor Ort neue Schulterklappen (Dienstgradabzeichen). Der Leiter des Kreisverbindungskommandos Nordsachsen, Torsten Pötzsch, wurde zum Oberstleutnant der Reserve ernannt. Am 19. Juni übernahm der Eilenburger die Dienstgeschäfte von Oberstleutnant d. R. Gerd Fabian.

Verbindungskommandos beraten in Krisenfällen die zivilen Katastrophenschutzstäbe über Möglichkeiten und Grenzen der Unterstützung durch die Bundeswehr. Sie übertragen die zivilen Schadenslagen in ein militärisches Lagebild und führen das Lagebild der eingesetzten Bundeswehrkräfte.

Oberst Finck war von 2000 bis 2004 Referent im Bundesministerium der Verteidigung, von 2011 bis 2014 Heeresattaché an der Deutschen Botschaft in Washington. Bevor er zum Kommandeur des Landeskommandos Sachsen ernannt wurde, war er im Verteidigungsministerium an der Planung von Bundeswehr-Einsätzen beteiligt. PM

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here