Altenburger Heimatforscher Jürgen Müller vollendet Recherche zum Segelflug

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Altenburg. Mehr als zwei Jahrzehnte hat der Modell- und Segelflugexperte Jürgen Müller zum Thema der Entwicklung des Modell- und Segelflugsports im Altenburger Land geforscht und eine Fülle an Informationen, Dokumenten und Materialien zusammengetragen, hauptsächlich zu einem Schwerpunkt für die Zeit zwischen den späten 1920-er Jahren und dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Aber auch die Nachkriegsjahre beleuchtete der Hobbyforscher. Nun hat er seine Forschungsarbeit abgeschlossen.

„Etwa vierzig ehemalige Segelflieger stellten mir Dokumente und Fotos zur Verfügung“, resümiert der Altenburger und ergänzt: „In Gesprächen berichteten sie über jene Zeit, in der aus den einst segelflugbegeisterten Jungen später Flieger der Luftwaffe wurden und wie es ihnen erging.“ Diese Wege und menschlichen Schicksale ordnet Jürgen Müller in seiner zusammengestellten Dokumentation im historischen Kontext ein und behandelt unter anderem den Weg vom damaligen Segelflugmodellbau in den Schulen, über den Segelflug auf dem Lohberg und auf dem Kieferberg bei Ponitz bis hin zum Geschehen im Zweiten Weltkrieg.

„Die ersten Probeexemplare des Buches liegen nun vor“, teilt Jürgen Müller mit. Die Publikation sei vorerst in zwei Exemplaren manufakturmäßig gedruckt worden. Wie hoch eine künftige Auflage sein könnte, das steht indes bislang ebenso wenig fest wie ein Verlag, der die Herausgabe übernehmen würde. Der Herstellungspreis läge etwa bei 30 Euro, schätzt Jürgen Müller ein. Nun hofft der Hobbyforscher und Buchautor zu erfahren, wie groß das Interesse an einer solchen Veröffentlichung wäre. Wer mehr zum Buchprojekt und seinen Inhalten erfahren möchte, kann sich jederzeit gern an Jürgen Müller wenden – die Rufnummer lautet: 03447 313758.

Eines allerdings steht für Jürgen Müller bereits fest: „Sollte eine Auflage nicht zustande kommen, werde ich ein Exemplar dem Staatsarchiv Thüringen übergeben. In der Hauptsache geht es mir darum, dass das mühsam gesammelte Wissen nicht verloren geht und für die Nachwelt erhalten bleibt. Denn wer sich so wie ich mit der Materie befasst, wäre von der der Fülle der gesammelten Informationen überrascht.“ Ralf Miehle

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