
Mit festlichem Glockengeläut und den feierlichen Klängen der Orgel betraten elf junge Menschen die Evangelische Pfarrkirche in Schenkenberg. In diesem besonderen Moment schien die ohnehin prachtvolle Dorfkirche noch heller zu strahlen. Erwartungsvolle Blicke, stolze Familien und eine spürbare Mischung aus Freude, Aufregung und Zuversicht erfüllten den historischen Kirchenraum.
Begegnungen und Gespräche
Pfarrer Matthias Taatz begrüßte die Jugendlichen herzlich. Die Schülerinnen und Schüler der benachbarten Fröbelschule stehen an der Schwelle zu einem neuen Lebensabschnitt – dem Erwachsenwerden. Das Jugendfest brachte sie gemeinsam mit ihren Familien, Lehrkräften und Wegbegleitern an diesem besonderen Tag zusammen.
Eltern, Lehrkräfte und Pfarrer Matthias Taatz bereiteten gemeinsam diesen besonderen Tag vor. In zahlreichen Begegnungen und Gesprächen beschäftigten sich die Jugendlichen mit Fragen, die das Leben prägen: Was wünsche ich mir für meine Zukunft? Was gibt meinem Leben Sinn? Welche Bedeutung hat mein Name und meine Persönlichkeit? So entstand nicht nur ein festlicher Anlass, sondern auch eine wertvolle Zeit des Kennenlernens und Nachdenkens.
Chor der Pädgogen der Fröbelschule
Die feierliche Zeremonie wurde musikalisch vom Chor der Pädgogen der Fröbelschule begleitet. Für einen besonders bewegenden Auftakt sorgte Sven Kilian an der Orgel, der an diesem Tag dem Einzug einen würdevollen Klang verlieh.
Für Begeisterung sorgten außerdem die eindrucksvollen Tanzeinlagen der Mädchen von den Peppers der Delitzscher Carneval Verein und Sparkle Magic vom SCL Leipzig. Mit ihrer Energie, Ausdruckskraft und Leidenschaft schufen sie Momente, die viele Gäste tief beeindruckten.
Segung der Jugendlichen als Höhepunkt
Den Höhepunkt der Feier bildete schließlich die Segnung der Jugendlichen. Damit wurden sie symbolisch auf ihren weiteren Lebensweg entlassen, verbunden mit guten Wünschen, Hoffnung und dem Vertrauen, ihren eigenen Weg mutig zu gehen.
Für die Mädchen und Jungen der Fröbelschule war dieses Jugendfest ein bedeutender Meilenstein. „Es gibt unseren Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, den Schritt ins Erwachsenenleben bewusst zu gestalten – und zwar gemeinsam, offen und für alle zugänglich“, erklärte Klassenlehrerein Claudia Eichler.
Im Anschluss kamen Jugendliche, Familien und Gäste bei Kaffee und Kuchen in der liebevoll vorbereiteten Pfarrscheune zusammen. Dort wurde gelacht, erzählt und auf einen rundum gelungenen Tag angestoßen.
Ein herzliches Dankeschön gilt vor allem Pfarrer Matthias Taatz und allen, die mit viel Engagement, Kreativität und Herzblut zum Gelingen dieses besonderen Festes beigetragen haben – den fleißigen Bäckerinnen und Bäckern, den Helferinnen und Helfern sowie all jenen, die an die Idee geglaubt und sie mitgetragen haben. Dank ihres Einsatzes wurde dieser Tag für die Jugendlichen zu einem unvergesslichen Erlebnis. Anke Herold

































