Tage wurde im Kanupark die entsprechende Kampagne gestartet. Foto: André Kempner
Nach Leipzig bewegt sich nun auch Markkleeberg und zwar in Richtung Olympischer Spiele: Dieser Tage wurde im Kanupark die entsprechende Kampagne gestartet. Foto: André Kempner

Leipzig bewegt sich bereits in Richtung Olympische Spiele – nun zieht Markkleeberg nach: Sprich, die Kampagne „Leipzig bewegt“ bekommt Verstärkung durch „Markkleeberg bewegt“ – denn der dortige Kanupark soll Wettkampfstätte für Kanu-Slalom und Kajak-Cross werden und zwar bei den Olympischen und Paralympischen Spielen der Jahre von 2036 bis 2044.

Einsortiert ins Große Ganze „Berlin+“

Wobei sich die Leipziger und Markkleeberger Bewerbung einsortiert ins große Ganze, dass da „Berlin+“ heißt – was aus Sicht von Armin Schuster, Sächsischer Staatsminister des Innern, eine Menge Sinn ergibt: „Leipzig ist sicher ein Filetstück für Berlin+, mit seiner Expertise im Spitzensport, der modernen Infrastruktur und einer lebendigen Stadtkultur der perfekte Olympiapartner.“ Neben Sachsen gehören Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern zum Team.

„Der Sport hat in Markkleeberg einen hohen Stellenwert“, erklärt der Markkleeberger Oberbürgermeister Karsten Schütze und ergänzt: „Mit dem Kanupark verfügen wir über eine Wildwasserstrecke für internationale Wettkämpfe. Olympische Spiele auf dieser Anlage wären für die gesamte Region ein absolutes Highlight. Wir sind dafür bereit. Das Olympia-Fieber ist in Markkleeberg längst ausgebrochen.“ Und auch in Leipzig treibt man die Idee der Olympiabewerbung munter voran: Die Sportstätten seien nach Ansicht von Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke schließlich da.

Sie verweist auf das Sportforum mit den beiden Arenen, einer neuen Multifunktionsanlage und der Nordanlage, aber auch auf die Neue Messe, den Kohlrabizirkus und die Leipziger Innenstadt. Hier sollen die Ballsportarten Fußball, Handball und Basketball sowie außerdem Reitsport, die paralympischen Sportarten Rollstuhlbasketball und Rollstuhlrugby zu Gast sein.

Werbung ist angesagt

Nun will man mit den Kampagnen für eine breite Unterstützung in der Region werben: Bis zum 26. September sollen mindestens 10.000 Unterstützerstimmen gesammelt und die Begeisterung für die Bewerbung in der Stadt Leipzig sichtbar gemacht werden. Der Hintergrund: Am 26. September wählt die DOSB-Mitgliederversammlung dann den nationalen Kandidaten für die internationale Olympiabewerbung. Und der nächste Meilenstein im laufenden Prozess der deutschen Olympiabewerbung ist der 4. Juni. Dann endet die Frist zur Einreichung der vertieften Bewerbungskonzepte beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). red./jw

Infos: www.gold-for-leipzig.de

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