
Zum symbolischen Bergfest hat man dieser Tage nach Leipzig geladen – gefeiert wird ein wichtiger Meilenstein bei der Modernisierung der Wohnheime des Studentenwerks Leipzig und zwar die erfolgreiche Umsetzung der ersten Fördertranche des Programms „Junges Wohnen“ im Zeitraum von 2023 bis 2027. Der konkrete Anlass: Im Studentenwohnheim in der Philipp-Rosenthal-Straße ist der Startschuss für die Baumaßnahmen gefallen.
Zwei Häuser sollen hier wieder auf den neuesten Stand der (Bau-)Technik gebracht werden – mit rund 8,9 Millionen Euro Fördermitteln. Los geht es zunächst im Haus Nummer 29 (verfügt über 93 Plätze), im Frühjahr 2027 folgt Haus Nummer 33 mit 181 Plätzen.
Umfassende Sanierung
Die Sanierung und Modernisierung umfasst vor allem die brandschutztechnische Ertüchtigung des Gebäudes, die notwendige Erneuerung der Elektro-, Sanitär-, Lüftungsanlagen, die Erneuerung der Küchen, Bäder, Fußböden, Fliesen sowie des Zimmermobiliars sowie die Erneuerung der Innentüren und Wohnungseingangstüren.
Im ersten Haus können durch Grundrissanpassungen aus 3er-Wohngemeinschaften 2er-Wohngemeinschaften mit gemeinsamem Bad und Wohnküche sowie Einzelapartments geschaffen werden. Im Erdgeschoss entstehen behindertengerechte Einzelapartments, um der erhöhten Nachfrage von Studierenden in besonderer Lebenslage im Stadtzentrum nachzukommen.
Insgesamt 15,6 Millionen Euro sind im Rahmen des Bundesförderprogramms „Junges Wohnen“ an das Studentenwerk Leipzig geflossen – diese Mittel fließen in die Modernisierung von 460 Wohnplätzen in vier Studentenwohnhäusern in drei Studentenwohnanlagen. Bereits zum Jahresende 2025 konnten zwei der drei geförderten Projekte erfolgreich abgeschlossen werden.
Bundesweit erstes Projekt
Das Studentenwohnheim in der Arno-Nitzsche-Straße war bundesweit das erste Modernisierungsprojekt im Rahmen des Förderprogramms „Junges Wohnen“. Modernisiert wurden 86 Wohnheimplätze, sechs zusätzliche Plätze wurden geschaffen. Das zweite Bauvorhaben betraf das Studentenwohnheim in der Straße des 18. Oktober mit 94 Wohnheimplätzen. Erneuert wurden Küchen, Bäder, Böden, Fliesen, Möbel, Türen sowie die komplette Haustechnik und der Brandschutz.
„Die spürbare Verknappung von bezahlbarem Wohnraum für Studierende in Leipzig stellt uns vor zunehmende Herausforderungen. Die Fördermittel des Bundes sind für uns ein entscheidender Baustein, um langfristig bezahlbaren Wohnraum für Studierende in Leipzig anbieten zu können“, erklärt Dr. Andrea Diekhof, Geschäftsführerin vom Studentenwerk Leipzig. Nur mit diesen Fördermittel könne man Bauen und Modernisieren, ohne dass die Mietpreise quasi durch die Decke gehen. red./jw


































