Zwei Jahre Angola: Grimmaer Arzt stellt seine Gemälde aus

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Karl-Heinrich Vogel zeigt in der Hospitalkapelle in Grimma Ölbilder aus seiner Zeit als Arzt in Angola in den 80er Jahren. Foto: privat
Karl-Heinrich Vogel zeigt in der Hospitalkapelle in Grimma Ölbilder aus seiner Zeit als Arzt in Angola in den 80er Jahren. Foto: privat

Zwei Jahre lang lebte und arbeitete Dr. Karl-Heinrich Vogel fernab der Heimat: 1986 wurde der Grimmaer Arzt gefragt, ob er sich einen Auslandseinsatz in Angola vorstellen könne – gemeinsam mit seiner Frau Uta. Beide sagten zu, und Anfang 1988 flog das Ehepaar nach Luanda. Dort arbeitete Karl-Heinrich Vogel als Chirurg, seine Frau als Physiotherapeutin im örtlichen Hospital. Erst im November 1989, kurz nach dem Mauerfall, kehrten die beiden zurück nach Deutschland.

Fernab der gewohnten Umgebung entdeckte Vogel in seiner Freizeit eine neue Leidenschaft: das Malen. In Ölbildern hielt er seine Eindrücke vom Gastland fest – Landschaften, Menschen, Alltagsszenen. Parallel schrieb er jede Woche einen Brief nach Hause und schilderte darin seine Erlebnisse in Angola.

Gastgeschenke von Freunden und Kollegen aus Angola

Diese ganz persönlichen Zeugnisse sind nun im Oktober in der Kleinen Galerie Sankt Georg in der Hospitalkapelle in Grimma zu sehen. Neben den Gemälden werden auch Gastgeschenke von Freunden und Kollegen aus Angola sowie Hintergrundmaterial zur damaligen politischen und gesellschaftlichen Situation des Landes präsentiert.

Karl-Heinrich Vogel studierte damals in Leipzig Medizin, war bis 1990 ärztlicher Direktor im Kreiskrankenhaus Grimma und praktizierte danach bis zu seinem Ruhestand als niedergelassener Urologe.

Die Ausstellung „Einsatz in Angola – ein Reisebericht in Bildern“ ist vom 3. bis 25. Oktober jeweils samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Individuelle Termine lassen sich telefonisch unter 0176 51456597 vereinbaren.

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