Mitglieder des Anglerverbandes Leipzig holten per Elektrofischen Hechte, Karpfen, Stichlinge und sogar einen Aal aus dem Gewässer. Foto: Stadt Delitzsch/C. Maurer

DELITZSCH. Am 11. März hat planmäßig das Abfischen in den ersten zwei Bauabschnitten des Wallgrabens begonnen. Mitglieder des Anglerverbandes Leipzig holten per Elektrofischen Hechte, Karpfen, Stichlinge und sogar einen Aal aus dem Gewässer.

Der Fischbestand wurde in den noch wasserführenden Teil des Wallgrabens umgesetzt. Am 13. März erfolgte die Restabfischung. Es schließt sich die Suche nach Krebsen und Muscheln an, die – so fordern es die Naturschutzbehörden – ebenfalls in die wasserführenden Wallgrabenbereiche umgesetzt werden.

Als Ersatz für die im Zuge der Vorbereitung der Wallgrabensanierung gefällten Bäume sind gemäß Gehölzschutzsatzung der Stadt Delitzsch 89 Bäume mit einem Stammumfang von 14 bis 16 Zentimetern nachzupflanzen. Die Satzung bietet die Möglichkeit bei Erhöhung der Pflanzqualität – insbesondere durch Pflanzen von Bäumen mit größeren Stammumfängen – die Zahl der Nachpflanzungen zu reduzieren. Von dieser Möglichkeit macht die Stadt Delitzsch aufgrund der begrenzten Flächen am Wallgraben Gebrauch. Deshalb werden 40 Bäume mit größeren Stammumfängen nachgepflanzt. Das entspricht einem Ausgleich von 100 Bäumen mit dem geforderten Stammumfang von 14 bis 16 Zentimetern.

Im ersten Bauabschnitt (BA) werden neun Ersatzpflanzungen vorgenommen, im zweiten folgen 14 Ersatzpflanzungen. Die restlichen Ersatzpflanzungen erfolgen im dritten und vierten BA. Bei der Gehölzauswahl orientiert man sich an den Bestandspflanzen: Auf der Wallgrabenpromenade werden verschiedene Lindenarten gepflanzt, unter anderem diverse Winterlindenarten, Sommerlinden, Kaiser-Linde etc. sowie eine Rotbuche. Auf dem Ufer an der Stadtmauer werden Ulmen, Buchen, Weiden, Zierobst und Erlen gepflanzt. Auf den Schwaneninseln werden sich künftig jeweils Bambus-Erlen finden. PM

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