Zehn Jahre Zeltplatz-Freizeit: Wie aus Teilnehmern Betreuer wurden

0
49
Zehn Jahre Sommercamp am Neumühlenteich: Die Arche Eilenburg feierte mit 28 Kindern und neun Betreuenden eine Woche voller gemeinsamer Erlebnisse. Foto: privat
Zehn Jahre Sommercamp am Neumühlenteich: Die Arche Eilenburg feierte mit 28 Kindern und neun Betreuenden eine Woche voller gemeinsamer Erlebnisse. Foto: privat

Eine Woche Zeltplatz am Neumühlenteich in Schildau, 28 Kinder zwischen 8 und 14 Jahren, neun Betreuerinnen und Betreuer und mittendrin der Hochsommer: Zum zehnten Mal hat das Mehrgenerationenhaus Arche Eilenburg seine Ferienfreizeit organisiert – und das Jubiläum hatte einen besonderen Clou.

Denn ein Teil des Betreuerteams, das in diesem Jahr für Zeltordnung, Küchendienst und Nachtruhe sorgte, war vor einigen Jahren selbst als Kind mit dabei. Aus Teilnehmenden sind Ehrenamtliche geworden – ein Beweis dafür, wie nachhaltig das Camp wirkt.

Programm der Woche war bunt

Das Programm der Woche war bunt: Am Dienstag ging es in die Kulturbastion nach Torgau, wo die Kinder „Mutsäckchen“ mit Lavendel, Pfefferminze und Oregano füllten. Am Mittwoch stand die regionale Knopfausstellung in Torgau auf dem Plan, bei der aus bunten Knöpfen kleine Kunstwerke entstanden. Am Donnerstag ging es zum Bowling nach Taura, wo die Größeren die Kleineren auch bei Fehlwürfen anfeuerten.

Dazwischen der ganz normale Campalltag: täglich baden, gemeinsam in der Campküche kochen, an langen Tischen essen und abends am Lagerfeuer sitzen. Tischdienst, Zeltordnung und Abwasch übernahmen die Kinder von sich aus.

Freizeit dank viele Unterstützer

Möglich wurde die bezahlbare Freizeit durch viele Unterstützer: den Landkreis Nordsachsen, die Partnerschaft für Demokratie Eilenburg, Bad Düben und Laußig, die Firma Model mit ihren Beschäftigten, mehrere Privatpersonen sowie Zuwendungen aus Geldauflagen der Justiz.

Getragen wurde die Woche aber vor allem von den Ehrenamtlichen, die ihren eigenen Urlaub im Zelt verbrachten – anstrengend, aber reich an schönen, emotionalen Momenten. Der Abschied am Samstag fiel entsprechend schwer. Nächstes Jahr heißt es wieder: Wiedersehen am Neumühlenteich.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here