
In diesen Tagen durfte sich der Ökumenischer Ambulanter Hospizdienst über zwei großzügige Spenden freuen. Bärbel Pinnow überreichte eine Spende in Höhe von 775 Euro mit einem Zitat von Fjodor M. Dostojewski: „Wie schön ist das Leben, wenn man etwas Gutes und Richtiges tut“.
Frau Pinnow feierte am 18. April ihren 80. Geburtstag und lud ihre Gäste ein mit den Worten: „Wer mir trotz seines Erscheinens dennoch eine zusätzliche Freude zu meinem Geburtstag bereiten möchte, kann dies mit einer kleinen Spende für den Hospizdienst tun“. Bärbel Pinnow hat eigene Erfahrungen mit dem Hospizdienst, da das Team um Birte Schiemann ihren ersten Mann begleiten durfte.
Spende auf dem Adventsmarkt Kyhna
Eine weitere Spende wurde auf dem Adventsmarkt Kyhna – auf dem Hof von Julius Meinert – gesammelt. Die Idee, die Einnahmen vom Adventsmarkt an den Hospizdienst zu überreichen, wurde durch das Teammitglied Anja Zscheyge vorgeschlagen. Sie sammelte an ihrem Stand und die Idee machte die Runde: Weitere Marktstände schlossen sich spontan der Aktion an.
Der Spendenerlös wurde nun durch Julius Meinert, Luisa Hermann und Anja Zscheyge an den Hospizdienst überreicht. Insgesamt kamen 1271 Euro zusammen. Bei der Spendenübergabe und dem netten gemeinsamen Austausch war auch Geschäftsführung Tobias Münscher-Paulig anwesend, der die Spenden um weitere 50 Euro aufrundete.
Spendenbereitschaft berührt Birte Schiemann
Birte Schiemann: „Die große Spendenbereitschaft berührt mich gerade in der heutigen Zeit besonders. Im Hospizdienst erleben wir täglich, wie schwer und ungerecht das Leben sein kann. Gleichzeitig sorgen gesellschaftliche Entwicklungen und weltweite Krisen bei vielen Menschen für Verunsicherung.“
„Obwohl das Leben für viele teurer geworden ist, gibt es dennoch Menschen, die gemeinnützige Organisationen unterstützen – finanziell oder durch ehrenamtliches Engagement. Auch unser Hospizdienst ist auf diese Hilfe angewiesen. Dafür danke ich allen Spenderinnen und Spendern, Organisatorinnen und Organisatoren sowie allen Menschen, die sich für soziale Projekte und vor allem für unseren Hospizdienst einsetzen. Ohne diese Unterstützung wäre unsere Arbeit nicht möglich.“ Andreas Bechert

































