
Fantasy, Mystery, Romantasy, Science Fiction: Entsprechende Literatur kommt niemals aus der Mode – was sich auch im Programm der Leipziger Buchmesse 2026 niederschlägt. Zum einen geben sich Autorinnen und Autoren wie Julia Dippel, Markus Heitz, T.S. Orgel oder Oliver Plaschka ein Stelldichein. Und zum anderen spiegelt die traditionelle Verleihung des Phantastikpreises SERAPH das beeindruckende Facettenreichtum der Genres wider.
Phantastik in der ganzen Vielfalt
So vielfältig die Phantastik ist, so weit verbreitet zeigt sie sich inzwischen auch auf der Buchmesse. Ihr Schwerpunkt liegt wie gewohnt in Halle 3, aber auch in allen anderen Belletristik-Hallen ist sie vertreten: Mit zahlreichen Veranstaltungen locken die neuen Phantastikforen Nebelwald und Sternenmeer sowie das Forum Zwischenzeilen und die Beyond Pages Stage. Und natürlich gibt’s wieder die beliebten Signierstunden – anno 2026 mit Autorinnen und Autoren wie Melanie Lane, Lexy v. Golden, Ayla Dade und Beril Kehribar.
Dann ist da auch wieder der SERAPH. Der Preis, der alle Jahre wieder von der Phantastischen Akademie vergeben wird – anno 2026 am Freitag, 20. März, ab 16 Uhr. Ausgereicht wird der Preis diesmal erstmals in vier Kategorien: Neben „Bestes Buch“, „Bestes Debüt“ und „Bester Independent-Titel“ gibt es dieses Jahr die Sonderkategorie „Bestes Jugendbuch“.
Ach ja: Dies frisch gekürten Preisträgerinnen und Preisträger kann man dann auch gleich bei der „Langen Nacht der Phantastik“ live erleben – die geht ebenfalls am 20. März ab 19.30 Uhr im Leipziger Anker über die Bühne.
Viel Prominenz wird erwartet
Und sonst so? Prominenz, wohin man schaut – das Autorenduo T.S. Orgel stellt zum Beispiel das neue Buch „Deadly Ever After – Blut und Schnee“ vor. Gruselig wird es sicher auch bei der Lesung des Phantastik-Großmeisters Markus Heitz. Er hat einen historischen Mystery-Roman über die Töchter von Jack the Ripper geschrieben („Ripper’s Daughters“).
Aus Leipzig kommt die Autorin Anne Herzel, die ihr Buch „Schlammlerche“ – ihren neuen Band der Reihe „Lichter unter London“ – präsentiert. An internationalen Gästen hat sich zum Beispiel US-Horror-Star Stephen Graham Jones mit einer Deutschlandpremiere angekündigt: Er liest aus seinem Bestseller „The Buffalo Hunter Hunter“.
Live Pen & Paper-Rollenspiel „Questmarker“
Zum Schluss noch eine Info für all jene, die gern auch mal spielerisch unterwegs sein möchten: Ja, auch dies wird wieder möglich sein und zwar am Freitag, 20. März, ab 14.30 Uhr. Dann lockt das Live Pen & Paper-Rollenspiel „Questmarker“ auf die Große Bühne. Die Autorinnen und Auoren Anabelle Stehl, Liza Grimm, Markus Heitz und Mikkel Robrahn und weitere Mitwirkende erleben gemeinsam Abenteuer am Rollenspieltisch, moderiert von Christoph Hardebusch (auch bekannt als FranigoRolls) und Natalja Schmidt. Ach ja – da gibt es auch noch einen zweiten Rollenspiel-Termin und zwar am Samstag, 21. März, ab 19.30 Uhr im Leipziger Anker. red./jw
Infos: www.leipziger-buchmesse.de































