Gemeinsam für mehr Sichtbarkeit: v.l.: Ingo Machleidt (Bistum Dresden-Meißen, Dekanat Gera), Annika Jurk (TelefonSeelsorge Ostthüringen, Verwaltung), Erkan Müller (Evangelische Freikirche Gera), Christiane Sachse (TelefonSeelsorge Ostthüringen, Leitung), Andy Riedel (Kirchenkreissozialarbeit, Diakoniestiftung Thüringen), Sandra Wanzar (Dezernentin Soziales, Jugend und Kultur der Stadt Gera), Patrick Koch (SD VerkehrsMedien Thüringen GmbH). Foto: PM
Gemeinsam für mehr Sichtbarkeit: v.l.: Ingo Machleidt (Bistum Dresden-Meißen, Dekanat Gera), Annika Jurk (TelefonSeelsorge Ostthüringen, Verwaltung), Erkan Müller (Evangelische Freikirche Gera), Christiane Sachse (TelefonSeelsorge Ostthüringen, Leitung), Andy Riedel (Kirchenkreissozialarbeit, Diakoniestiftung Thüringen), Sandra Wanzar (Dezernentin Soziales, Jugend und Kultur der Stadt Gera), Patrick Koch (SD VerkehrsMedien Thüringen GmbH). Foto: PM

Bei strahlendem Sonnenschein wurde am 23. März in Gera eine besondere Straßenbahn feierlich eingeweiht: Die „gute alte“ Tatra-Bahn trägt ab sofort die Werbebotschaft der TelefonSeelsorge Ostthüringen durch die Stadt. Gemeinsam mit Gästen aus Politik, Kirche und Gemeinwesen, darunter Sandra Wanzar, Sozialdezernentin der Stadt Gera, wurde der Startschuss für die Aktion gegeben.

Ein Jahr lang wird die Bahn auf der Linie 3 unterwegs sein und mit der klaren Botschaft „Jeder braucht mal Hilfe“ viele Menschen erreichen. Wer Unterstützung sucht, kann sich anonym und kostenfrei an die TelefonSeelsorge wenden – unter den Rufnummern 0800 – 111 0 111 und 0800 – 111 0 222.

Freiwillige gesucht

Gleichzeitig macht die Aktion auf die Bedeutung des Ehrenamts aufmerksam: Für die TelefonSeelsorge in Gera werden dringend weitere Freiwillige gesucht, die sich engagieren möchten. Auch Spenden zur Unterstützung der Arbeit sind willkommen und können unkompliziert über einen auf der Bahn abgebildeten QR-Code erfolgen.

Die Leiterin der TelefonSeelsorge Ostthüringen, Christiane Sachse, betonte die große Bedeutung des Angebots: „Unsere ehrenamtlichen Mitarbeitenden leisten jeden Tag einen wertvollen Beitrag. Im Jahr 2025 haben sie rund 10.000 Anrufe entgegengenommen – viele von Menschen, die einsam sind und ein offenes Ohr brauchen.“

Sie dankte allen Beteiligten, die sich in Gera für psychische Gesundheit und ein gutes soziales Miteinander einsetzen. Möglich wurde die Umsetzung der fahrenden Botschaft durch die Ehrenamtsförderung der Thüringer Staatskanzlei.

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