
Diese Nachricht sorgt sogar überregional für Aufsehen: Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) testen den Einsatz von Bodycams bei Fahrausweisprüfungen. Ziel sei es nach Angaben des Unternehmens, Mitarbeitende und Fahrgäste in kritischen Situationen besser zu schützen, zur Deeskalation beizutragen und im Ernstfall die Aufklärung von Vorfällen zu unterstützen.
Und darauf kann man sich einstellen: Ab sofort testen freiwillig teilnehmende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fahrausweisprüfung den Einsatz der körpernah getragenen Kameras. Eine dauerhafte oder anlasslose Aufzeichnung findet nicht statt. Die Bodycams werden ausschließlich in klar definierten Situationen aktiviert. Sie sollen insbesondere bei drohenden oder bereits eingetretenen Eskalationen ein sichtbares Signal setzen und dazu beitragen, kritische Situationen möglichst früh zu entschärfen.
Arbeit sicher ausüben können
„Unsere Kolleginnen und Kollegen leisten täglich wichtige Arbeit im direkten Kontakt mit unseren Fahrgästen. Sie haben Anspruch darauf, ihre Arbeit sicher ausüben zu können. Bodycams sind ein zusätzlicher Baustein unseres Sicherheitskonzepts – neben Schulungen, Deeskalationstrainings und der Videoüberwachung in unseren Fahrzeugen. Unser Ziel ist dabei ganz klar: Konflikte möglichst gar nicht erst eskalieren zu lassen und unsere Mitarbeitenden bestmöglich zu schützen“, erklärt Thomas Liebau, Leiter Fahrausweisprüfung.
Ach ja – aktuell sei man noch in der Testphase: Danach werden die LVB die Erfahrungen aus dem Pilotprojekt auswerten. Dabei soll insbesondere betrachtet werden, wie sich der Einsatz der Bodycams in kritischen Situationen bewährt und welchen Beitrag sie zum Schutz der Mitarbeitenden und zur Deeskalation leisten können. Noch ein ach ja – der Einsatz der Bodycams erfolgt unter Beachtung der geltenden datenschutzrechtlichen Anforderungen. red./jw



































