
Die Funker vom Amateurfunkverein „Unteres Zschopautal“ führen 2026 einen Kurs zur Erlangung der Amateurfunkgenehmigung durch. Es wird dabei zwischen Einsteiger-, Fortgeschrittenen- und höchster Klasse unterschieden (Klassen N, E und A). Je nach Klasse werden unterschiedliche technischen Kenntnisse gefordert.
Die Prüfung wird bei der Bundesnetzagentur abgelegt und berechtigt zur Teilnahme am Amateurfunkdienst mit dem Privileg, auch selbst gebaute Geräte zu benutzen. Es gibt weltweit ca. drei Millionen Funkamateure, neben berühmten Personen aus dem Unterhaltungssektor haben auch einige aktive oder ehemalige Staatsoberhäupter, wie auch unser Bundeskanzler, eine solche Genehmigung. Nur Funkamateuren ist es gestattet, in einen direkten Funkkontakt mit der Internationalen Raumstation zu treten.
Teilnahme ist ab zwölf Jahren möglich
Wer Interesse an weltweiten Kontakten hat oder technisch interessiert ist oder einfach die Gemeinschaft eines Vereins sucht, ist hier willkommen. Vielleicht hat jemand vor Jahren einmal Morsen gelernt und möchte es wieder praktizieren? Die Teilnahme ist ab ca. zwölf Jahren möglich, eine Altersbegrenzung nach oben gibt es nicht. Der Verein trifft sich jeden ersten Freitag im Monat in der Schlossklause Waldheim.
Ein Funkamateur ist ein HAM, das kommt aus dem „Amerikanischen“, der Wiege des Amateurfunks. Eine Übersetzung geht da nicht (ham=Schinken). HAM kommt von den drei amerikanischen Funkamateuren Hyman, Almay und Murray. Übrigens: bei Ausfall herkömmlicher Infrastruktur, wie Internet und Handynetz, sind Funkamateure oft die einzigen, die Verbindungen zu Rettungsdiensten herstellen können. hm
Eine Kontaktaufnahme ist über die E-Mail-Adresse kurs@ham4u.de oder telefonisch unter 0176 54500391 möglich.
































