Prinzenraub-Spektakel 2026: Neues Stück begeistert Altenburg

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Die neue Prinzenraub-Geschichte feierte in diesem Jahr eine erfolgreiche Premiere. Foto: PM
Die neue Prinzenraub-Geschichte feierte in diesem Jahr eine erfolgreiche Premiere. Foto: PM

Ein neues Stück, viele neue Gesichter und zahlreiche Veränderungen: Für den Traditionsverein Altenburger Prinzenraub e. V. war beim diesjährigen Prinzenraub-Spektakel vieles anders als in den vergangenen Jahren. Nach den Aufführungen im Residenzschloss Altenburg zieht der Verein eine positive Bilanz. „Nikodemus und der Prinzenraub zu Altenburg“ hat seine Feuertaufe bestanden.

Das von Vereinsvorsitzendem Andy Drabek geschriebene Stück wurde 2026 erstmals aufgeführt. Nach mehreren Jahren mit „Kunz & Morta“ bedeutete die neue Inszenierung für die Prinzenräuber einen kompletten Neustart. Neue Figuren, neue Szenen, neue Musik und zahlreiche neue Mitwirkende mussten innerhalb weniger Monate zu einem gemeinsamen Stück zusammenwachsen.

Spannung bis zur Premiere

Bis zur Premiere blieb es spannend. Noch bis zur Generalprobe wurde an der Inszenierung gearbeitet, Szenen wurden angepasst und Abläufe optimiert. Unter der Regie von Ansgar Schäfer entwickelte sich das Stück auch während der Aufführungstage weiter. Das Ergebnis überzeugte. Die Reaktionen und zahlreichen Gespräche mit den Gästen zeigten dem Verein, dass die neue Geschichte beim Publikum angekommen ist.

„Mein erstes zweistündiges Prinzenraub-Epos hat funktioniert. Es hat wirklich funktioniert. Und das so liebevoll“, freut sich Autor und Vereinsvorsitzender Andy Drabek. „Was unsere Mitspieler und Helfer in den vergangenen Monaten geleistet haben, macht mich unglaublich stolz. Dieses Spektakel entsteht ehrenamtlich. Hinter den zwei Stunden auf der Bühne stecken unzählige Stunden Arbeit von sehr vielen Menschen.“

Dank an alle Mitwirkenden und Helfer

Denn zum Prinzenraub gehören längst nicht nur diejenigen, die am Abend auf der Bühne stehen. Kostüme werden genäht, Kulissen gebaut, Requisiten vorbereitet, Musik komponiert und gespielt, Tänze einstudiert, Darsteller geschminkt, Technik eingerichtet, Karten verkauft und Besucher betreut. Vor und nach jeder Vorstellung muss aufgebaut, vorbereitet und wieder aufgeräumt werden.

Gerade deshalb richtet der Verein seinen Dank an alle Mitwirkenden und Helfer. Viele von ihnen investieren über Monate einen erheblichen Teil ihrer Freizeit in das gemeinsame Projekt. Ein besonderer Dank gilt auch allen Beteiligten des Vorprogramms, die das Prinzenraub-Spektakel zusätzlich bereicherten und dazu beitrugen, dass der Besuch auf dem Residenzschloss für unsere Gäste zu einem besonderen Erlebnis ­wurde.

„Ohne diese Menschen gäbe es keinen Prinzenraub. Jeder Einzelne trägt seinen Teil dazu bei, egal ob auf der Bühne, hinter den Kulissen oder bei den vielen Aufgaben, die das Publikum am Ende gar nicht sieht. Genau diese Gemeinschaft macht unseren Verein einfach aus“, so Andy Drabek.

Der Blick geht voraus

Für den Traditionsverein war die Spielzeit 2026 zugleich der Beweis, dass sich das Prinzenraub-Spektakel auch nach vielen Jahren immer wieder neu erfinden kann. Seit 2013 organisiert der Verein seine Aufführungen rund um die historische Geschichte des Altenburger Prinzenraubs in eigener Verantwortung. Nach den intensiven Monaten vor den Aufführungen darf deshalb zunächst etwas Ruhe einkehren. Ganz still wird es um die Prinzenräuber allerdings nicht. Der Verein ist auch außerhalb der Festspielzeit bei Veranstaltungen in Altenburg und der Region präsent.

Auch der Blick auf die nächste Spielzeit hat natürlich längst begonnen. „Nikodemus und der Prinzenraub zu Altenburg“ wird die Prinzenräuber weiter begleiten. Denn eines hat sich auch im Jahr 2026 wieder gezeigt: Der Altenburger Prinzenraub lebt. Und er lebt vor allem durch die vielen engagierten Menschen, die ihn gemeinsam auf die ­Bühne bringen.

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