
Für die Kinder und Erzieherinnen der Regenbogen-Kindertagesstätte in der Stecknadelallee 11 hat sich die Geduld gelohnt: Nach mehr als einem Jahr Bauzeit ist die umfassende Sanierung der Einrichtung in Grimma-Süd nun abgeschlossen. Den rund 73 betreuten Kindern – 18 Krippen- und 55 Kindergartenkinder – steht damit wieder eine moderne und zukunftsfähige Kita zur Verfügung.
Die 1986 eröffnete Einrichtung war in die Jahre gekommen. Besonders die Sanitäranlagen entsprachen längst nicht mehr heutigen Standards. Im Zuge der Bauarbeiten wurden die Räume grundlegend modernisiert und mit neuen Waschbecken sowie Toiletten ausgestattet. Auch die Elektroinstallation, die noch aus dem Eröffnungsjahr der Kita stammte, wurde vollständig erneuert.
Darüber hinaus standen zahlreiche weitere Gewerke auf dem Bauplan: Maurer-, Putz-, Trockenbau- und Fliesenarbeiten sowie die Erneuerung der Anlagen im Bereich Elektro, Heizung und Sanitär. Zusätzlich wurde der untere Bereich des Treppenhauses trockengelegt, und es kam ein neuer Fettabscheider zum Einsatz .
Rund 1,13 Millionen Euro investiert
Die Modernisierung schlug mit einem Gesamtvolumen von etwa 1,13 Millionen Euro zu Buche. Unterstützung kam vom Landkreis Leipzig, der eine Fachförderung für den Kindertagesstättenbau in Höhe von 560 000 Euro aus Mitteln des Freistaates Sachsen an die Stadt Grimma weiterleitete.
Oberbürgermeister Tino Kießig zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis: „Mit der abgeschlossenen Sanierung investierten wir nachhaltig in die Zukunft unserer Kinder und schafften bessere Bedingungen für Betreuung, Bildung und das tägliche Miteinander“, sagt er.
Damit die Kinder während der Bauphase nicht auf ihre gewohnte Umgebung verzichten mussten, wurden sie teilweise in der benachbarten AWO-Kindertagesstätte „Sonnenschein“ betreut. Die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten habe dazu beigetragen, dass die Baumaßnahme reibungslos abgeschlossen werden konnte, heißt es aus dem Rathaus.
Kita mit langer Geschichte
Die Regenbogen-Kita blickt auf eine lange Sanierungsgeschichte zurück. Seit 1991 liegt die Trägerschaft bei der AWO Kinderwelt gGmbH. Bereits 1995 mussten Setzungserscheinungen im Gebäude behoben werden, zwei Jahre später kam ein zweiter Rettungsweg hinzu. 2005 wurde die Hausanschlussstation für die Wärmeversorgung erneuert, ab 2008 folgten neue Fenster, 2013 eine Dachsanierung und 2017 der Einbau einer modernen Hausalarmanlage. Die jüngste und bislang umfangreichste Modernisierung startete im Frühjahr 2025.



































