
10,75 Millionen für eine Strandpromenade: Einen entsprechenden Förderscheck konnte in diesen Tagen Daniel Strobel, Bürgermeister von Großpösna, entgegen nehmen. Mit diesem Geld soll aber nicht nur die erwähnte Promenade entstehen, sondern vielmehr die Grunaer Bucht am Störmthaler See touristisch entwickelt werden.
Womit man anschließen will an die Magdeborner Halbinsel, die ja bereits seit gut 15 Jahren entsprechend erschlossen ist. Dies sind die Vorhaben: Geplant ist ein touristisches Gewerbegebiet; dazu gehören dann Straßenbau, die Trink-, Schmutzwasser- und Medienanschlüsse sowie die Erschließung eines Erholungsstrandes.
325 Meter lange Strandpromenade
Vorgesehen sind beispielsweise eine 325 Meter lange Strandpromenade mit Sanitäranlagen, Slip-Anlage für Boote, Buhnen und einem barrierefreien Panoramaweg mit Aufzug und Rampe. Ergänzt werden soll dies mit insgesamt 258 (kostenpflichtigen) Parkplätzen – auch für Fahrräder sind Abstellflächen vorgesehen.
Dies alles wird – laut Planung – runde 12,4 Millionen Euro kosten; der Freistaat Sachsen steuert die erwähnten 10,75 Millionen bei. Die stammen aus dem Bund-Länder-Programm GRW-Infra – dies steht für Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“.
Große wirtschaftliche Zukunftsperspektive
Und genau auf diese Verbesserung setzt auch Daniel Strobel: „Für unsere kleine und dynamische Gemeinde mitten im Leipziger Neuseenland liegt eine große wirtschaftliche Zukunftsperspektive in der touristischen Entwicklung am Störmthaler See. Um diese Potenziale zu heben, braucht es eine grundlegende Infrastruktur, die wir nun endlich in Angriff nehmen können.“
Der Ausblick: Die Erschließung des touristischen Gewerbegebiets soll bis zum 31. Dezember 2028 und die Errichtung der Parkplätze bis zum 31. Dezember 2029 abgeschlossen sein. Und Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter – also der Mann mit dem erwähnten Förderscheck – ordnet ein: „Wie sich eine Bergbaulandschaft in eine attraktive Wassersportregion wandeln kann, zeigt eindrucksvoll das Leipziger Neuseenland. Der Freistaat möchte diese Erfolgsgeschichte fortschreiben und unterstützt deshalb die Gemeinde Großpösna beim Ausbau der Infrastruktur am beliebten Störmthaler See.“ red./jw


































