300 Euro für Palliativarbeit: Altenburgerin hilft Hospiz

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Spendenübergabe
Spendenübergabe (vordere Reihe v.l.): neue Hospizleiterin Janine Engelmann, Ines Rolle, Stefan Rolle, hintere Reihe, v.l.: Mitarbeitende des Hospizes. Foto: Lydia Skowronek

Das St. Elisabeth Hospiz Altenburg wurde vor Kurzem mit einer Spende überrascht. Ines Rolle, eine engagierte Anwohnerin, hat das Straßenfest in ihrer Gegend genutzt, um mit einer Tombola Geld für das Hospiz zu sammeln. Mit dem Verkauf von Losen kamen in Pauritz 247 Euro zusammen. Den fehlenden Betrag, um 300 Euro übergeben zu können, hat sie aus eigener Tasche draufgelegt.

Janine Engelmann, die neue Leiterin des Hospizes, und ihr Team danken Ines Rolle für diese Unterstützung, denn Spenden sind für die Hospizarbeit unverzichtbar: Fünf Prozent der zuschussfähigen Kosten eines stationären Hospizes müssen aus eigenen Mitteln, insbesondere durch Spenden, finanziert werden. Ines Rolle ist im Pflegebereich tätig und erlebte aus persönlicher Erfahrung, wie wichtig eine liebevolle Palliativversorgung auf dem letzten Lebensweg ist. „Für mich war es ein absolutes Herzensanliegen, diese wichtige Arbeit hier in Altenburg zu unterstützen und damit zu danken“, betont die Spenderin.

Würde und Geborgenheit auf dem letzten Lebensweg

Die Einrichtung in Altenburg gehört zur Diakoniestiftung Thüringen und versorgt schwerstkranke, sterbende Menschen, wenn die Pflege zu Hause oder im Pflegeheim nicht mehr möglich ist. Dort können Menschen in Würde und Geborgenheit leben, sterben und trauern. Dafür stehen zwölf Plätze für schwerkranke Menschen und deren Angehörige zur Verfügung.

Helle, großzügige Zimmer sowie eine Küche und Gemeinschaftsräume ermöglichen den Gästen ein Wohlfühlen in angenehmer Atmosphäre. Rund um die Uhr sorgen speziell geschulte Pflegekräfte nach einem ganzheitlichen Konzept für die Erkrankten. Red.

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