Kirmesprinzessin und Dengelmeisterschaft: So feierte Rositz Kirmes

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Die 15. Kirmeskönigin Monique eröffnete die 34. Rositzer Kirmes und übergab dem Bürgermeister das Kirmesbrot. Foto: PM
Die 15. Kirmeskönigin Monique eröffnete die 34. Rositzer Kirmes und übergab dem Bürgermeister das Kirmesbrot. Foto: PM

Auch wenn in diesem Jahr kein besonderes Jubiläum zur 34. Rositzer Kirmes gefeiert wurde, gab es dennoch viele besondere Höhepunkte. Die Inthronisierung der 1. Rositzer Kirmesprinzessin Enie war zweifellos ein Höhepunkt der diesjährigen Kirmes. Sie wird die amtierende 15. Kirmeskönigin Monique zukünftig bei offiziellen Auftritten begleiten und unterstützen. Mit einer Blumenaktion setzte der Verein ARTelier e. V. einen farbenfrohen Akzent. So wurden unter anderem an der Umzugsstrecke im Ortszentrum und im Festzelt liebevoll gestaltete Papierblumen der Kindergärten aus Rositz, Lödla, Starkenberg, Monstab und Fockendorf sowie der Lebenshilfe Rositz präsentiert.

Zwei Rositzer Lieder

Auch eine große Delegation aus der sächsischen Gemeinde Thermalbad Wiesenbad bereicherte den Kirmessamstag. Bürgermeister Thomas Mey brachte neben der Bergbrüderschaft Wiesa auch die Musikkapelle der Freiwilligen Feuerwehr Wiesa mit nach Rositz. Nach drei Auftritten der Musikkapelle war noch nicht Schluss: Der bekannte erzgebirgische Musikant und Sänger Jörg Heinicke sorgte mit seinem Schifferklavier auch vor dem Festzelt für gute Stimmung. Für eine weitere Bereicherung sorgte Steve Bauriedl-Lehmann mit seinen zwei Rositzer Liedern, von denen das Lied „Rositz – Da, wo der Wasserturm steht“ in das Eröffnungsprogramm eingebunden war.

Letztlich freuten sich tausende Kirmesbesucher auch in diesem Jahr über gelungene Festtage. Sie füllten an allen Tagen das Festzelt und begeisterten sich am reichhaltigen Angebot auf der Festwiese sowie auf dem Festplatz. Der traditionelle Festumzug mit 84 Bildern sowie der Handwerker- und Bauernmarkt mit über 50 Ständen am Sonntag fanden beachtlichen Zuspruch. Die 2. Mitteldeutsche Dengelmeisterschaft sorgte zudem für überregionales mediales Interesse.

Für den traditionellen Fassbieranstich benötigte der Bürgermeister Steffen Stange in diesem Jahr fünf Anschläge um das Freibier zum Fließen zubringen. Letztlich blickte er erleichtert auf die vier Festtage zurück: „Trotz des Regens am Sonntagnachmittag bin ich sehr zufrieden mit unserer 34. Rositzer Kirmes. Einige tausend Besucher konnten unter anderem einen großen Kirmesfestumzug und einen attraktiven Handwerker- und Bauernmarkt erleben. Für unsere kleine Gemeinde ist es jedes Jahr eine große organisatorische Herausforderung, diese beiden Highlights zu organisieren. Darum gilt ein großer Dank allen Teilnehmern, Helfern und Sponsoren.“

Für die Bewahrung des Brauchtums

Die diesjährige Kirmes war erneut ein rundum gelungenes Fest und zugleich ein Beitrag gegen das Vergessen sowie für die Bewahrung des Brauchtums unserer Vorfahren. Natürlich bedurfte es einer guten Zusammenarbeit zwischen den beiden Veranstaltern, der Verwaltung, dem Team des Bauhofs, der Polizei, den Freiwilligen Feuerwehren sowie den ortsansässigen Vereinen. Auch der Hauptveranstalter Mirko Pecher aus Oelzschau, der bereits zum dritten Mal die Kirmes ausrichtete, war sehr zufrieden mit dem Kirmesfest. Er wird auch für die 35. Auflage, die Jubiläumskirmes, wieder als Veranstalter zur Verfügung stehen. Red.

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