Zwischen den kraftraubenden Anstiegen auf die Berge der französischen Dauphiné-Alpen blieb bei den Hobbyradlern auch noch Zeit für einige Schnappschüsse. Foto: privat

REGION. Am 29. Juli ging in Paris die Tour de France der Radprofis zu Ende. Sieben Hobby-Radsportler aus der Region wandelten Ende Juli auf den Spuren der Profis, um die legendären Berge der französischen Dauphiné-Alpen zu bestaunen und zu bezwingen.

Fünf Tage lang bezwangen sie die Berge. Der Anstieg von Huez, auch bekannt als Holländer Berg, war der fünfte Teil dieser radsportlichen Reise. Bereits um 7 Uhr startete das Team. Die ersten Kilometer verliefen entlang des Stausees Lac du Chambon im Schatten der Berge in Richtung Col du Lautaret auf eine Höhe von 2.000 Metern mit einer Steigung von vier Prozent. Als Entschädigung für die Strapazen wartete eine beeindruckende Aussicht auf die sieben „Lachlandtiroler“, wie sie sich scherzhaft nannten.

Auf dem berühmten Galibier, dem höchsten Punkt ihrer Tour auf 2.644 Metern Höhe, wurde die Luft schon sehr dünn. Danach wartete eine 22 Kilometer lange Abfahrt bis zum Fort du Télégraph. An einer sieben Meter hohen Strohpuppe, die einen Skifahrer darstellte, gönnten sich die Hobbyradler eine Verpflegung. Schließlich stand ihnen mit dem 2.000 Meter hohen Col de la Croix de Fer der schwerste Anstieg noch bevor. Entschädigt wurden die sieben Hobby-Radfahrer nach diesen Strapazen auch hier mit einer unvergesslichen Landschaft. Am Ende des Tages standen 174 Kilometer mit insgesamt zurückgelegten 5.494 Höhenmetern auf dem Tacho. AN

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