Für den FC Eilenburg ging es nach dem holprigen Saisonstart in den vergangenen Wochen immer weiter bergauf. Foto: FC Eilenburg e.V.

EILENBURG. Einer erfolgreichen ersten Saison folgt meist eine umso schwerere zweite Saison – sagt man. So sah es auch zu Beginn dieser Oberliga-Spielzeit bei den Kickern des FC Eilenburg aus.

Nach dem Aufstieg in die Oberliga 2017 belegten die FCE-Kicker in der vergangenen Saison den fünften Platz – ein starkes Ergebnis für einen Aufsteiger. Umso größer war dann die Ernüchterung in den ersten Wochen der aktuellen Saison, als das Team von Trainer Nico Knaubel zunächst nicht richtig auf Touren kam und aus den ersten fünf Spielen nur ganze drei Zähler einfahren konnte.

Erst am sechsten Spieltag konnten die Eilenburger den ersten Saisonsieg feiern. Die Erleichterung nach dem hart erkämpften 2:1 gegen Wismut Gera am 22. September war allen Beteiligten deutlich anzusehen. Seitdem sind noch sechs weitere Siege hinzugekommen.

Der Höhepunkt der Hinrunde aus Eilenburger Sicht war sicher der überzeugende 2:0-Sieg gegen den Aufstiegsanwärter BSG Chemie Leipzig. Zur Winterpause stehen die Eilenburger mit 26 Punkten auf dem vierten Platz und sind damit nach dem holprigen Start auch in dieser Saison wieder auf dem besten Weg, sich im oberen Tabellendrittel der Liga festzusetzen. Anfang Dezember verabschiedeten sich die FCE-Kicker mit einem 0:0 gegen den VfB Krieschow in die Winterpause.

Weiter geht die Oberliga-Saison für die Eilenburger am 24. Februar (13 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den VfL Hohenstein-Ernstthal. Mit dem abstiegsbedrohten Tabellen-13. haben sie noch eine Rechnung offen. Schließlich mussten sie sich in der Hinrunde mit 0:1 geschlagen geben.

Definitiv in der Rückrunde nicht mehr dabei sein wird Henrik Jochmann. Der 26-Jährige, der in der Hinrunde mit sieben Treffern der erfolgreichste Torschütze der Eilenburger war, wird ab Februar als Referendar am Sportgymnasium in Chemnitz arbeiten. AN

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