Macht nicht nur Kindern Spaß, birgt aber auch Gefahren: Drachen steigen lassen. Foto: Burkard Vogt/pixelio.de

Die Herbstzeit ist da und damit auch die Drachenzeit. Sobald der Wind etwas stärker weht, lassen vor allem Kinder gern die bunten Flieger in den Himmel steigen. Doch das Vergnügen birgt auch Gefahren. MITNETZ STROM empfiehlt deshalb, den Drachen immer an einem Ort steigen zu lassen, wo keine Stromleitungen in der Nähe sind.

Ist dies nicht möglich, sollte ein Mindestabstand von 500 Metern zu den Leitungen eingehalten werden. Sowohl bei Freileitungen als auch bei Schaltanlagen ist Vorsicht geboten. Die Drachenschnur sollte zudem nicht länger als 100 Meter sein, da ab dieser Höhe die Luftstraße für Flugzeuge beginnt. Bei böigem Wind oder Unwetter ist es besser, auf das Drachensteigenlassen zu verzichten. Gerät ein Drachen in eine Stromleitung, besteht Verbrennungs- oder sogar Lebensgefahr. Schwerste, unter Umständen tödliche Verletzungen durch einen elektrischen Schlag können die Folge sein.

Neben den gesundheitlichen Schäden kann es zu Störungen der Stromversorgung kommen. Das ist nicht nur für die Kunden ärgerlich, sondern auch mit kosten-, personal- und zeitaufwendigen Reparaturen für den Netzbetreiber verbunden.

Verfängt sich ein Drachen trotz aller Vorsicht in einer Stromleitung, sollte man die Schnur schnell loslassen. Auf keinen Fall sollte man selbst versuchen, den Drachen zu bergen, sondern unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 2 305070 fachmännische Hilfe bei MITNETZ STROM anfordern. PM

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