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Dauerausstellung im Grassimuseum wird größer – Teil III „Jugendstil bis Gegenwart“ lädt ab 4. März zu einer Zeitreise ein

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Das Grassimuseum für Angewandte Kunst eröffnet am 4. März den dritten und damit letzten Teil seiner Ständigen Ausstellung. „Jugendstil bis Gegenwart“ vereint auf etwa 1.200 Quadratmetern rund 1.500 Objekte von der Zeit um 1900 bis zur unmittel­baren Gegenwart.

Schwerpunkte bilden Werke aus der Zeit des Jugendstils, des Art-déco, Funkti­ona­lis­mus und Bauhaus ebenso wie ostdeutsches Design ab den 1950er-Jahren und zeitgenössisches internationales Design. Mit „Jugendstil bis Gegen­wart“ ist die neue Dauerausstellung des Museums komplett. Ihre insgesamt drei Bereiche „Antike bis Historismus“, „Asiatische Kunst. Impulse für Europa“ und „Jugendstil bis Gegenwart“ laden jetzt zu einer Zeitreise durch mehr als 3000 Jahre Kunstgeschichte ein. Das Grassimuseum mit seinen drei darin beheimateten Museen (Museum für Angewandte Kunst, Museum für Völkerkunde, Museum für Musik­in­strumente) ist damit nach mehrjähriger Rekonstruktion komplett eröffnet.

Die neue Ständige Ausstellung umfasst drei chronologisch geordnete und von der Architektur bestimmte Rundgänge. Auf etwa 3.500 m² Ausstellungsfläche werden rund 3.800 Objekte von der Antike bis zur Gegenwart präsentiert. Der dritte Ausstellungsrundgang erstreckt sich über zwei Etagen. Sechs Medien­stationen stellen die präsentierten Objekte in ihrem jeweiligen historischen Kontext dar.

Darüber hinaus werden auf den Monitoren konservatorisch besonders sensible Objektgruppen wie Textilien, Gebrauchsgrafik und Fotografie vorgestellt. Im Obergeschoss führen drei große Themenschwerpunkte in chronologischer Abfolge von ausgewählten Objekten des Internationalen Jugendstils mit Spitzenstücken von der ganz im Zeichen des Japonismus stehenden Pariser Welt­ausstellung im Jahr 1900 über verschiedene Ausprägungen des deutschen Jugend­stils hin zum expressiven Zackenstil des Artdéco.

Schwerpunkte bilden hier unter anderem Erzeugnisse der Wiener Werkstätte ebenso wie Objektgruppen, die im Zusammenhang mit der programmatischen Ausstellung „Europäisches Kunst­gewerbe 1927“ in das Museum gelangten oder auf den museumseigenen Grassi­messen erworben wurden.  PM

Foto: Das GRASSI Museum aus der Vogelperspektive. Ab 4. März ist die Dauerausstellung komplett zu besichtigen. Foto: Maik Börner/Chemnitz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10.02.12, 14:02