Der 50. Jahrestag der Eröffnung des Opernhauses am 9. Oktober 2010 ist ein Schwerpunkt in der kommenden Spielzeit 2010/2011.Dieses Ereignis wird die Oper Leipzig mit einer festlichen Premiere, dem Festtag am 10. Oktober für die Leipziger mit vielen Zeitzeugen sowie einem Jubiläumskonzert am 7. November, dirigiert von Generalmusikdirektor Ulf Schirmer, feierlich begehen.
Zugleich bringt die Oper ein eigenes Buch zur 50-jährigen Geschichte dieses Opernhauses, Nachfolger des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Neuen Theater Leipzigs, heraus.
Wie zur Eröffnung des Opernhauses am 9. Oktober 1960 wird auf den Tag genau 50 Jahre später wieder Richard Wagners Oper "Die Meistersinger von Nürnberg" zur Premiere gelangen. Die musikalische Leitung hat Axel Kober, die Inszenierung übernimmt Jochen Biganzoli. Dem festlichen Charakter des Anlasses trägt dabei auch die hochkarätige Besetzung mit international renommierten Sängern Rechnung. So sind unter anderen Wolfgang Brendel als Hans Sachs, Stefan Vinke als Walther von Stolzing und Dietrich Henschel als Beckmesser zu erleben.
Fast leitmotivisch durchzieht das Thema der Veränderung in seinen verschiedensten Ausformungen die gesamte Spielzeit 2010/2011, die insgesamt 379 Vorstellungen umfasst.
Oper, Leipziger Ballett und Musikalische Komödie realisieren dabei insgesamt 45 verschiedene Produktionen, davon 16 Premieren - darunter eine szenische Welterstaufführung und eine europäische Erstaufführung - und 29 Repertoirewerke, davon wiederum fünf Wiederaufnahmen und zwei Wiederaufnahme-Premieren (Werke, die lange nicht mehr gespielt wurden und nun völlig neu, teilweise auch mit neuem Bühnenbild, wiedereinstudiert werden) sowie fünf Gastspiele, davon eines in Hongkong und vier in Deutschland.
In seiner ersten Spielzeit wird Mario Schröder, der neue Ballettdirektor und Chefchoreograph des Leipziger Balletts, drei eigene Ballettabende zur Premiere bringen sowie eine Wiederaufnahme eines Ballettabends von Uwe Scholz neu erarbeiten. Für zwei weitere Produktionen des Leipziger Balletts werden junge Gastchoreographen mit der Company Werke erarbeiten.
Mit den zwei Neuproduktionen "Hänsel und Gretel" und "Die arabische Prinzessin" im großen Saal des Opernhauses und einer neuen Kinderchorproduktion "Was wäre wenn?" im Kellertheater verstärkt die Oper Leipzig ihr Angebot für das junge Publikum.
Erstmals besuchen mit dem Projekt KUNSTstück Leben - VISIT and DO IT vom 29. Juni bis 1. Juli sechs bis acht Klassen Leipziger Schulen Oper, Gewandhaus und Centraltheater in einer Art erweitertem gemeinsamen Tag der offenen Tür.
PM


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